Wählergruppe WPS antwortet - Kommunalwahlen am 07-06-2009


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Abgeschickt von Wählerinitiative Pro Selmsdorf am 06 Juni, 2009 um 10:28:51:

Antwort auf: Kommunalwahlen am 07-06-2009 von die Bürgerinitiative am 06 Juni, 2009 um 10:18:17:

Wählerinitiative Pro
Selmsdorf . Schriftführer P. Tengler
Pappelring 1 , 23923 Selmsdorf

Ihre Anfrage vom 25.05.2009 per Mail „Die Zukunft der Gemeinde bezüglich der Deponie“
Sehr geehrter Herr Uilderks
Ihre o.g. Anfrage ist bei uns am 25.05.2009 eingegangen und wir freuen uns über Ihr
Engagement. Selbstverständlich sind wir bestrebt, Fragen zeitnah zu beantworten. Ihre Anfrage
ist auf Grund des umfangreichen Themas jedoch sehr kurzfristig gestellt. Hinsichtlich Ihrer
einwöchigen Wunschvorgabe zur Beantwortung des Anliegens, bitten wir in Zukunft darauf zu
achten, uns eine Bearbeitungszeit zuzugestehen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis und möchten
wie folgt Ihre Fragen beantworten:
Wie Ihnen bekannt ist, verfügte die WPS in der laufenden Legislaturperiode lediglich über ein
einziges Mandat in der Gemeindevertretung Selmsdorf. Dementsprechend war es uns nicht
möglich, die Verfahren anzuschieben, die wir gern realisiert hätten. Wie Ihnen hinlänglich
bekannt ist, sind wir die einzige politische Gruppierung in Selmsdorf, die zu dem Thema
„Deponie“ überhaupt deutlich Stellung bezog und damit dürften wir uns auch klar positioniert
haben. Siehe Wahlprogramm und Flyer.

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Zu Punkt 1:
Regelmäßige Untersuchungen der vorhandenen Anlage durch staatliche Organisationen hat für
unsere Gemeinschaft oberste Priorität, hierzu gehört unseres Erachtens auch die
Wiedereinrichtung einer Luftmessstation. Zudem hat die WPS schon lange vor der Mitarbeiter-
Krebsstudie in der IHG eine epidemiologische Vorstudie über Krebserkrankungen in der
gesamten Gemeinde Selmsdorf und der Stadt Schönberg gefordert.
Zu Punkt 2:
Nach Meinung der WPS ist die Deponieanlage zum heutigen Zeitpunkt voll ausgeschöpft.
Zur bereits überproportional ausgelasteten Anlage Ihlenberg ist daher eine zusätzliche
Müllverbrennungsanlage aus unserer Sicht nicht geeignet und wir werden einer Ausweitung des
Betriebes oder Betriebsgeländes für weitere Abfallbehandlungsanlagen nicht zustimmen.
Zu Punkt 3:
Eine toxikologische Untersuchung der Oberflächengewässer und des Grundwassers durch die
Gemeinde, wird selbstverständlich auch von uns angestrebt. Die Wasseruntersuchung sollte dann
aber staatlichen Charakter haben und von einem gerichtlich bestellten Gutachter durchgeführt
werden, um einer Anfechtung und damit zahlreichen Gegengutachten entgegen zu wirken.
Dennoch bedarf es einer sorgfältigen Vorbereitung, um nicht durch unüberlegte
Handlungsweisen auf Konfrontationskurs zu gehen. Dies würde zu einer massiven Gegenwehr,
aber zu keinem Ergebnis führen. Auch die WPS fordert für alle Bürger eine sichere und
ungefährliche Lebensumgebung, daher streben wir eine sehr wohlüberlegte und konstruktive
Zusammenarbeit an, um eine gemeinschaftliche Lösung zu finden.
Sie können sicher sein, dass die Angelegenheit auch für uns ein großes Thema darstellt und wir
Ihre Arbeit im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen.
Sicherlich hängt der Erfolg vieler Entscheidungen auch von der Anzahl unserer Sitze in der
Gemeindevertretung ab.
Wir hoffen, Ihnen hiermit zunächst geholfen zu haben und verbleiben
mit freundlichen Grüßen
Peter Tengler





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