Abgeschickt von Stoppt die Deponie Schönberg e.V. am 03 November, 2011 um 13:41:12
Antwort auf: Re: Interessant von Hans K. am 03 November, 2011 um 01:47:44:
Guten Tag Herr K. (immer noch anonym unterwegs?)
als verbohrt wurden Sie hier nicht bezeichnet, insofern wäre es gut, wenn Sie das geschriebene wörtlich nehmen, ohne zu interpretieren. Sicher wissen Sie nicht, dass unsere BI die einzige Partei war, die für die erkrankten, bzw. verstorbenen Mitarbeiter einen Fonds vom Land und der IAG verlangt haben, leider ohne Erfolg. Das ganz alleine von uns angestoßene epidemiologische Gutachten hat hoffentlich wenigstens zu verbessertem Arbeitsschutz geführt. Nur wir prangern auch an, dass das vom Land 2008 versprochene Gesundheitsmanagment, das mit der UNI Greifswald ausgearbeitet und umgesetzt werden sollte, bis heute nicht angewendet worden ist. Auch die verprochenen Folgestudien der "Krebsstudie" wurden nicht durchgeführt (nur 1 Mal) Daher denkt unsere BI auch an die Mitarbeiter und deren Familien. Aber für deren Sicherheit und Rechte sollten sie mehr öffentlich selbst eintreten. Nichts desto trotz ist dort ein Giftberg entstanden, für den uns unserer Kinder und Enkel und viele Generationen darüber hinaus verfluchen werden. Denn die Gifte, die dort liegen, werden auch in 1000 Jahren noch genauso giftig sein wie heute. Genau diese Gifte sind schon im Grundwasser angekommen und selbst die deponiefreundlichsten Gutachter schließen eine Kontamination des Trinkwasserleiter in ferner Zukunft nicht aus. Die Zeitangabe unterscheidet sich allerdings erheblich, sehen einige den schlimmsten Fall schon eingetreten, nennen andere Zeiträume von 100 bis 1000 Jahren. Vermutlich werden die Menschen, wenn sie es bis dahin nicht geschafft haben, die Erde vollkommen unbewohnbar zu machen, dann sauberes Trinkwasser dringender denn je benötigen.
Außerdem haben Sie nur unseren Unmut ausgelöst, in dem Sie versuchen, vom Kern des Problems, der Deponie mit allen unbestreitbaren Folgen für die Anwohner, abzulenken, indem Sie versucht haben, Ost-West Ressentiments anzuführen. Dies wurde und ja immer wieder versucht, um vom Thema abzulenken. Und nur zur Information: 3 von 4 Mitgliedern aus unserer BI sind gebürtige Mecklenburger. Und wir sind aller der Ansicht, dass unsere Heimat zu schön, ist um für alle Zeiten weiterhin mit Giftmüll aus aller Welt (hier scheint es Sie nicht zu stören, dass der Müll aus dem Westen kam und kommt-- giftiger Dreck, den dort keiner haben will). Dies gelingt nur durch günstige Preise und überlegen Sie mal, wo da zuerst gespart wird....