140000 Asbest von Hannover nach Schönberg · ein Deal nach süditalienischem Muster


[ Antworten ] [ Ihre Antwort ] [ Forum www.stoppt-deponie-schoenberg.de ]

Abgeschickt von UwLe am 25 Oktober, 2011 um 22:22:25:

140000 bis 160000 Tonnen asbesthaltiger Giftmüll für Mecklenburg-Vorpommern

9Millionen Euro für die Problemverlagerung gefährlicher Abfallstoffe von Niedersachsen nach Mecklenburg-Vorpommern. Ein Deal, an dem nur wenige Leute kräftig verdienen werden. Etwa 140.000 Tonnen krebserregender Asbestfaserstoffe sollen von Hannover nach Schönberg verlagert werden. Von den 9 Millionen Euro, wovon 4 Millionen von der EU kommen, werden ca. 2 Drittel für die Vermittlung, für Zwischenhändler, für die Ausführung und den Abtransport der gefährlichen Stoffe aufgewendet. Herr Krüger, gegenwärtiger Geschäftsführer der IAGmbH , mediengewandt , sich dennoch öffentlich trivial äußernd , spricht irreführend von den gesamten 9 Millionen, obwohl nicht einmal ein Drittel dieser Summe in Mecklenburg Vorpommern haften bleibt. Verteilen wir diesen Restbetrag auf die 140.000 Tonnen gefährlicher Abfälle, so kommen wir tatsächlich auf 20 Euro pro Tonne , die an das in landesbesitz befindliche Deponieunternehmen „Ihlenberg“ gezahlt werden. Das ist weit weniger als zu DDR-Zeiten, weit weniger als vor 30 Jahren . Nirgendwo sonst in der Bundesrepublik bekommt man eine Entsorgung von gefährlichen Abfallstoffen so billig, wie in Mecklenburg –Vorpommern. Die Giftstoffe werden, wie schon vor 30 Jahren, unter freiem Himmel umgeschlagen und einfach in der Erde vergraben. Mit anderen Worten, das Land Mecklenburg-Vorpommern verramscht sich auf Kosten unserer Gesundheit, der Lebensqualität und der Zukunft unserer Kinder. Die Bürgerinitiative „ Stoppt die Deponie Schönberg e.V.“ erhebt schwere Vorwürfe gegen den Aufsichtsrat der IAG und unserer Landesregierung als Eigentümer dieser Giftmüllhalde. Die Kosten für die Nachsorgephase dieser Megadeponie können so niemals aus eigener Kraft erwirtschaftet werden. Das Vorhaben, die Mülldeponie unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu erweitern, ja sogar zu verdoppeln, muss sofort gestoppt werden. Die gegenwärtigen Vorgänge um die Ihlenberg- Mülldeponie sind ein Fall für den Landesrechnungshof. Von Nachhaltigkeit und Endsicherung, von Umweltschutz und vorbeugenden Schutz der Gesundheit der Menschen kann nicht die Rede sein. Was hier stattfindet, ist ein Ausverkauf unter den stillschweigenden, duldenden Blicken der kommunalen - und der Landespolitik.





Antworten:



Ihre Antwort

Name:
E-Mail:

Subject:

Text:

Optionale URL:
Link Titel:
Optionale Bild-URL:


[ Antworten ] [ Ihre Antwort ] [ Forum www.stoppt-deponie-schoenberg.de ]