Re: Giftmüll für Schönberg und kein Ende


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Abgeschickt von uwe lemcke am 11 Juli, 2006 um 22:59:51:

Antwort auf: Re: Giftmüll für Schönberg und kein Ende von Johann am 13 April, 2006 um 10:11:33:

Wir befinden uns im Jahre 2006 und mitten in Europa . Es werden die Dinge weis gemalt, jedoch in der Wirklichkeit wird schwarz gehandelt. Im täglichen Leben haben mehrheitlich die Menschen sich daran gewöhnt. Der innere Drang nach wenigstens scheinbarer Normalität bestimmt über Fühlen und Handeln eines Jeden. So kommt es vor, dass es manch einem schwer fällt, mit der Wirklichkeit vor Augen zurecht zu kommen - die Wirklichkeit zu akzeptieren.

In der Tat, wir berichten auf der Homepage der Bürgerinitiative über Dinge, die oftmals unglaublich erscheinen. Aber ich kann an dieser Stelle auch versichern, dass alles, worüber die Mitglieder der Bürgerinitiative berichten, auch durch entsprechendes Hintergrundmaterial belegt ist. Die Herkunft OK!? , das räume ich ein, ist vielleicht nicht immer die feinste Art des Bezuges. Aber was würden sie machen ? Vor ihrer Haustür werden tagtäglich Unmassen von Müll abgekippt .Es stinkt bis in den Himmel. Beinahe könnte man annehmen, dass eine Hand voll Geldhaie sie vertreiben wollte.

Hochgiftige Abfälle aus der HMA Löcknitz - etwa 6000 Tonnen in der Summe , das ist kein Märchen, das ist die Wirklichkeit ,im Herbst 2005 quer durch Mecklenburg Vorpommern gekarrt und nur weil man im Ücker-Randow Kreis nach mehr als 50 Jahren sich für eine saubere Umwelt entschieden hat - koste es jetzt was es wolle. Schön haben es die Menschen in Löcknitz . Stolz können sie jetzt sein auf ihre Politiker und der örtlichen Verwaltung.
Ich in Schönberg dagegen schaue aus meinen Stubenfenster auf den größten Müllberg Europas und zähle die Laster mit der giftigen Fracht.
Die aus Löcknitz stammenden Abfallstoffe sind übermäßig mit Arsen belastet und daher für die Umwelt, für den Menschen gefährlich. Weil das so ist , sind in der Deponieverordnung auch Grenzwerte festgelegt , die sicher stellen sollen , dass der Umwelt ,dass dem Menschen kein Schaden zugefügt werden möge.
Die angelieferten Stoffe aus Löcknitz hatten diesen Grenzwert für ARSEN-Gehalt in sandigen Stoffen um das 6 fache überstiegen. Das staatliche Amt in Schwerin hat, wie es der Regelfall ist , eine Ausnahmegenehmigung für eine Ablagerung auf der Ihlenbergdeponie erteilt . Diesen Sachverhalt können Sie erfragen bei ARCADIS CONSULT GmbH in 09599 Freiberg . Oder versuchen Sie es doch einmal bei der "staatlichen" Aufsicht in Schwerin (StAUN)- der Analysebefund trägt die Nummer 1497/03 vergeben durch den Analysedienst der IAG.
In der Regel hält der Geschäftsführer der IAG die Deklarationsanalysen unter Verschluß . Obwohl diese Daten Informationen beinhalten, die die Umwelt betreffen, gehören sie zu den am meisten gehüteten Geheimnisse der Ihlenberger Abfallgesellschaft.
Wie sagte ich Anfangs; "weis reden - schwarz handeln" . Die Ihlenberger Abfallgesellschaft, mit ihrer "gläsernen Deponie" ist das klassische Beispiel für diese Art des Vorgehens . . . . . unglaublich aber wahr.
Viele Grüsse
uwe lemcke in Schönberg





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